Anforderungen des
Informatikunterrichtes und Grundlagen der Leistungsbewertung
Präambel:
Der Informatikunterricht basiert auf der
Programmiersprache JAVA. Als Entwicklungsumgebung wird überwiegend BlueJ eingesetzt. Beides steht als Freeware für alle gängigen
Betriebssysteme zur Verfügung. Der Informatikunterricht am GAT ist kein Programmierkurs, aber ohne grundlegende Kenntnisse einer modernen,
objektorientierten Programmiersprache können die zu vermittelnden Informationstheoretischen Grundlagen nicht mit Leben gefüllt werden.
Das überwiegend genutzte Unterrichtsmedium ist
ein PC oder Notebook mit Beamer. Die Kommunikation mit meinen Schülern wird zu einem wesentlichen Teil per download von meiner Website (Aufgaben,
Anleitungen, Musterlösungen, Übungen, Links usw.) und per eMail abgewickelt. Häufig wird auch die Tafel eingesetzt.
Die vorherrschende Unterrichtsform ist die in
kleinen Gruppen durchzuführende Projektarbeit an konkreten Problemstellungen. Diese sollen nach Möglichkeit fächerverbindenden Charakter haben und
gemeinsam mit den Schülern abgestimmt werden. Ein Teil der erwarteten Leistung (besonders das Fertigstellen begonnener Programme und das gründliche
Austesten) muss zuhause erbracht werden – das gilt besonders in den Stufen, in denen Informatik derzeit aus organisatorischen Gründen nur 2-stündig
unterrichtet wird. Hausaufgaben sind daher unverzichtbarer Bestandteil des Informatikunterrichtes.
Voraussetzungen:
Den Informatikschülern des GAT muss ein auch
außerhalb der Schule ein PC mit hinreichend schneller Internetanbindung und einer aktuellen Version von JAVA und BlueJ (siehe Linkliste der Website) zur
Verfügung stehen.
Außerdem erfordert die angestrebte effiziente
papierlose Kommunikation eine eMail- Adresse, welche wie die Website regelmäßig aufgerufen wird.
Ein USB-Stick ist IMMER (!) erforderlich, um
Hausaufgaben vorzustellen, begonnene Projekte zu speichern oder Dateien auszutauschen. MP3- Player usw. haben sich dabei wiederholt als NICHT geeignet
erwiesen.
Häufig finden sich an der Tafel graphische Elemente
wie Klassendiagramme, Ablaufdiagramme usw., welche schlecht am PC erfasst werden können. Da wir derzeit keine SmartBoards einsetzen, hat sich eine
Mitschrift in Papierform bewährt.
Der Informatikunterricht in der Sekundarstufe II
setzt bestimmte IT- Grundkenntnisse (eMail, zippen, Umgang mit Editoren usw.) voraus. Falls hier Lücken bestehen, sind diese schnellstmöglich zu
schließen. Die Informatiklehrer des GAT helfen hierbei nach Möglichkeit weiter.
Bewertungsgrundlagen der sonstigen Mitarbeit („SoMi“):
Durch den projektorientierten Unterricht in Partner-
oder Gruppenarbeit wechseln sich reine Erarbeitungsphasen mit anschließender Präsentationen des Ergebnisses und Phasen der Wissensvermittlung und
Reflexion ab. Bewertet wird dabei gleichermaßen
·
das Engagement und die Effektivität beim Programmieren und bei der Planung und Konzeption von
Projekten, auch in Hausaufgaben
·
das Engagement und die Kreativität beim Lösen abstrakter Informationstheoretischer Probleme, auch in
Hausaufgaben
·
das im Unterrichtsgespräch oder in 1-2 pro Halbjahr zu schreibenden schriftlichen Übungen gezeigte
fachlich - theoretische Wissen
·
die Sicherheit in der Erläuterung und Präsentation eines fertig gestellten Projektes
·
die Qualität der erstellten Programme.
Hierzu werden regelmäßig Projektzwischenschritte im
Plenum vorgestellt, in der Stunde eingesammelt oder von zuhause aus zugesandt und bewertet. Vereinbarte Termine sind dabei verbindlich einzuhalten.
Fehlende USB- Sticks, ausgefallene Internetanbindungen oder abgestürzte PC entschuldigen nicht eine „nicht erbrachte Lernleistung“!
Die Bewertung von Projekten oder
Projektzwischenschritten wird den Schülern ausführlich unter den Aspekten Programmierstil – Funktionalität – Idee zur Umsetzung erläutert.
GAT, im Januar 2014
(überarbeitet August 2018)